Sieger 2017

Preisträger des Jugend-Medien-Wettbewerb 2017

Alle Preisträger auf einen Blick

 

Audiopreis

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
 3.  „Ausflug mit Tysen“

Katharinaschule in Wallenhorst

 Die Jury lobt diesen sehr selbständig wirkenden Beitrag. Die wichtigsten Kernelemente werden deutlich und es lassen sich einige Sprachtalente heraushören. Das Audiobild wirkt insgesamt sehr stimmig.

 

 2.  „Die letzte Einsamkeit“ Pauline Kost und Isabell Krämer, Carolinum Osnabrück  Diese Kurzgeschichte ist mit hohem technischem Aufwand am Tonpult anspruchsvoll zusammengeschnitten; Musik, Geräusche und Inhalt sind fein und nahtlos aufeinander abgestimmt. Der Text als solches ist poetisch, anspruchsvoll geschrieben und einfühlsam vorgetragen. Auch ein roter Faden ist klar erkennbar. Die Jury würdigt den Mut der Jugendlichen, ein eher leises Hörspiel zu produzieren, dass trotz seines ruhigen Tempos einen klaren Bogen zieht. Dies ist vor Allem der hervorragenden Mischung und Einbringung von Musik sowie von selbst produzierten Geräuschen zu verdanken.
1.  „Aufruhr im Hexenwald“

 Hörspiel-AG der Gesamtschule Hellern

Es handelt sich um eine sehr kreative Geschichte, die dramaturgisch rund ist mit rotem Faden; klarem Anfang und Ende. Die Grundidee ist pfiffig und toll umgesetzt. Die Personenführung ist eindeutig, was für diese Altersgruppe bemerkenswert ist, gleichzeitig mit kindestypischen Figuren besetzt, die an (gutes!) Puppentheater erinnert und somit auch viele Kinder ansprechen dürfte. Hervor sticht bei dieser Produktion die schauspielerische Leistung der Kinder. Sie haben sich in die Rollen hineingefühlt, sprechen ausdrucksvoll und mit Engagement, leben die Geschichte mit der Stimme. So soll es sein. 20 Sterne!!

 

08/15 Minifilm-Preis

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
1.  „Der Patronenmann“

Erik Zug, Ratsgymnasium Osnabrück

 

 

Videopreis KiTa/Grundschule

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
3.  „Gegen Rassismus“

 4. Klasse der Rosenplatzschule Osnabrück

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich auf verschiedene Art und Weise mit dem Thema Rassismus auseinander. Sie übertragen Bibelgeschichten auf die heutige Zeit und starten sogar eine kleine Kundgebung, um darauf aufmerksam zu machen, dass Rassismus unerwünscht ist und jeder Mensch akzeptiert werden soll, egal welcher Herkunft.
2.  „Besuch in der Wärmestube“

Video-AG der Elisabethschule

Durch verschiedene Methoden der Dokumentation wird die wertvolle Arbeit einer wichtigen Osnabrücker Einrichtung untersucht. Die Geschichte der Wärmestube, der Tagesablauf, Gespräche mit den Mitarbeitern, all dies wird in dem Film kreativ umgesetzt und zeigt der Jury, wie viel Arbeit die Schüler sich mit diesem gelungenen Film gemacht hat.
1.  „Clothes ABC“  2. Klasse der Elisabethschule  

 

Videopreis 5.-7. Jahrgang

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
3.  „Verfolgung“  Sebastian Kiese, Johannes Kiese, Max Maletski und Eduado Hauert Der Jury ist hier insbesondere die tolle Umsetzung verschiedener Kameraeinstellungen bei der dargestellten Verfolgungsjagd aufgefallen. Die eingesetzte Musik lässt zusätzliche Spannung entstehen. Der Ort mit den verschiedenen Hindernissen ist sehr gut gewählt. Das was den Film außerdem ausmacht, ist das durch einen unterhaltsamen Story-Twist gekennzeichnete Ende. 
2.  „Think before you panic“  Video-AG der Bertha-von-Suttner Realschule Was tut man nicht alles für ein paar Klicks? Dazu haben sich die Protagonisten etwas Spannendes einfallen lassen. Nach einem tollen Vorspann kombinieren sie aufregende Gruselelemente mit einem sehr aktuellen Thema: Fake News.
Die Geschichte einer Lehrerin, die als Geist in der Schule spukt gibt dem Film das gewisse Etwas. Ihre Botschaft: Denke erst nach, bevor du in Panik gerätst!“ überzeugt auch die Jury.
1.  „Nachts in der Bücherei“

 Animationsfilmprojekt der Stadtbibliothek Georgsmarienhütte

 

 

Videopreis 8.-10. Jahrgang

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
3.  „Eine neue Freundschaft“

 Lea, Anna und Alina vom Graf-Stauffenberg-Gymnasium


Wie setzt man das Thema Klischee mit einem kurzen Video um? Der Film dient als Plädoyer für die Nerd Kultur. Er zeigt ein Mädchen, die sich trotz ihrer augenscheinlichen Antipathie für Herr der Ringe und Co., selber als echter Nerd outet. Der Film spielt gekonnt mit der Idee, dass man Menschen nicht auf den ersten Blick beurteilen sollte.
2.  „Meine nervige Schwester“  Alexandra Didik Das sieht nach Arbeit aus. Dies dachte die Jury, als sie die künstlerisch gestalteten Knetfiguren sah, die sich auf eine Reise nach Paris machen.

Der Trickfilm als filmisches Element, wurde hervorragend umgesetzt. In aufwendiger Stop Motion Technik, wandern ein Vater und seine zwei Töchter in Knetfigurengestalt durch die schöne Hauptstadt Frankreichs. Ganz nebenbei erfährt der Zuschauer noch etwas über die Sehenswürdigkeiten dieser weltbekannten Stadt.

Nachdem in diesem Wettbewerb viele reale Schauspieler auftraten, ist diese Form der Darstellerwahl eine durchaus originelle Idee. Die harte Arbeit am Filmset ist den Darstellern anzusehen.

1.  „Videowalk – Hände hoch!“

Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte

Die Jury freut sich in diesem Jahr wieder einen Förderschulpreis vergeben zu dürfen! Mit großem Aufwand und kreativen Ideen haben hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler einen Video-Walk erschaffen, durch den man nicht nur die schöne Osnabrücker Altstadt entdecken kann, sondern auch lernt, was es bedeutet, gehörlos zu sein. Allen Gästen der Preisverleihung wird empfohlen, den Video-Walk mit dem Handy in der Hand direkt im Anschluss einmal selbst zu erleben. Der Video-Walk ist über den QR-Code abrufbar auf Youtube zu finden.
1.  „Römer hautnah“ 

Projektgruppe der Thomas-Morus-Schule

 

 

Videopreis 11.-13 Jahrgang / BBS / Studium

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
3.  „Tatort Müllkippe – Schüttpelz schüttet aus“

Elisabeth Goebel mit der Klimabotschafter AG der Ursulaschule.

In der Tradition von TKKG und den drei Fragezeichen beginnt dieser Krimi. Auch wenn die Jury manchmal genau hinhören musste, lohnt sich das Anschauen der gut aneinandergereihten szenischen Elemente rund um das Thema Umweltschutz. Aufregende Sequenzen werden mit Krimifilmmusik untermalt und es bleibt spannend. Vor allen Dingen die Tatsache, dass dieser Film vom Drehbuch, der szenischen Umsetzung bis hin zur Postproduktion in kompletter Eigenregie fertiggestellt wurde beeindruckte die Jury.
2.  „Lyrischen Ergüsse aus dem Ghetto“

Pascal Asbrock, Marcel Hackmann und Finn Broszat

Mit Stil und Charme wird der deutsche Gangsterrap -in diesem speziellen Fall der Rapper Haftbefehl- einer deutlichen Kritik unterzogen. Das mit viel Liebe zum Detail und einigem Augenzwinkern eingerichtete Studio, sowie der bewusst eingesetzte Sprachgebrauch des Moderators, verlangte der Jury das ein oder andere Grinsen ab.
1.  „Geh mal zurück in dein Land“

Yazn Kherullah

 

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