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Sieger 2014

Preisträger des Jugend-Medien-Wettbewerb 2014

Alle Preisträger auf einen Blick

Alle

Wiki-Preis

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
2.  Tier-Wiki Wiki 2(GSn in der SG Fürstenau und der OBS Berge) Unser zweiter Platz stellt zuallererst eine erhebliche Organisations- und Koordinationsleistung dar, denn hier haben insgesamt sechs Grundschulen und eine Oberschule gemeinsam an einem Wiki gearbeitet. Dafür, dass das so gut geklappt hat und dass dabei ein wirklich spannendes Wiki über alle möglichen Tierarten herausgekommen ist, erst einmal ein großes Kompliment!Am Wiki selbst haben uns außerdem auch viele Sachen gut gefallen: Die übersichtliche Struktur, die Einbindung sehr schöner eigener Zeichnungen zu den verschiedenen Tieren und die Verwendung der Kommentarfunktion zur Kommunikation innerhalb der Klassen, aber auch zwischen den verschiedenen Schulen. In den Kommentaren geht es zwar manchmal ein bisschen chaotisch zu, aber das macht das Wiki insgesamt nur umso lebendiger.Wir finden es klasse, wie sich die teilnehmenden Schulen hier im Rahmen eines Unterrichtsthemas mit der Nutzung digitaler Medien beschäftigen! Und wenn dabei noch ein so spannendes Wiki herauskommt, zeichnen wir es gerne aus.Der zweite Platz in der Kategorie Multimedia geht an das Tierwiki der Grundschulen der Samtgemeinde Fürstenau und der Oberschule Berge.
1. Redoxchemie mit dem Mann aus dem Eis Wiki 1(8c Ratsgymnasium Osnabrück) Der erstplatzierte Beitrag stellt wirklich eine mustergültige Verwendung des Werkzeuges Wiki dar: Von der übersichtlichen Struktur über die Kommunikation der Teilnehmer untereinander bis hin zur Aufbereitung der Inhalte – hier stimmt das Handwerk einfach. Besonders hervorzuheben ist aus Sicht der Jury einerseits, dass die Schülerinnen und Schüler auch in erheblichem Umfang eigene mediale Inhalte erstellt und im Wiki benutzt haben, womit das Wiki dem Begriff multimedia wirklich gerecht wird. Und es hat uns sehr gefallen, wie das Wiki eben nicht nur als Dokumentationsmedium für die Unterrichtsinhalte genutzt wird, sondern auch, um den eigenen Arbeitsprozess zu dokumentieren und zu reflektieren. Damit hat das Wiki einen Mehrwert, der über das Internet hinausweist.Das alles sorgt dafür, dass die Inhalte auf sehr anschauliche und informative Weise präsentiert werden. Und durch die originelle, oft auch kreative Herangehensweise der einzelnen Arbeitsgruppen entsteht am Ende ein Gesamtbild, das eben nicht nur in Formeln und Reaktionsgleichungen stecken bleibt – eben ein richtig packender Steinzeitkrimi!Der erste Platz in der Kategorie Multimedia geht an das Wiki „Redoxchemie mit dem Mann aus dem Eis“.

Audiopreis

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
2. „Das Tier Huse sucht einen Freund“ Alina Graf, Viktoria Koop, Nikolina Milakovic, Ana Milakovic, Anne Ehrenpforth, Tashana Sreevanan, Emily Friesen, Aeneas Hauf, Rakavee Sreevanan, Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink und Lesewelt Osnabrück e.V. (Regie: Sabine Meyer, Erzähltheater Osnabrück)  Das Märchen um Zauberer Goldauge ist gut und damit Hörbuchgenregercht erzählt. Das heißt im Wesentlich: Die Geschichte ist für den Hörer gut nachvollziehbar, wirkt nie langweilig und ist sehr gut strukturiert, was nicht zuletzt der technischen Umsetzung zu verdanken ist. So werden wichtige Passagen durch Flötenspiel übergeleitet, eine professionellere Erzählerin setzt die wesentlichen Eckpunkte, der Rest wird durch die Kinder gefüllt, die mit ihrem Spiel und ihrer Lesekompetenz überzeugen und hoffentlich weiter daran arbeiten werden und nicht zuletzt Spaß haben, weiter zu produzieren. Insgesamt wirkt „Das goldene Drachenei“ Hörerfreundlicher, eben auch durch Abwechlung in der Montagearbeit und das Spiel mit entsprechenden Klären und Tönen, die die Textarbeit unterstützten.
1. „Das goldene Drachenei“ Neele Schwarz, Emily Muth, Lina Elixmann, Paula König, Silas Burkowski, Miriam Asare, Lena Lorberg, Maximilian Schilke, (Produktion: Karola Burger, Regie: Sabine Meyer, Erzähltheater Osnabrück)

Videopreis KiTa/Grundschule

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
2. „Tom und Jana“ GSKita-2

 

Video-AG der Altstädter Grundschule – Sophie Borgelt, Anes Drustinac, Pharell Ndikom, Hakan Sahillioglu, Salko Wehmeier, Benjamin Zumberai  (Rita Lemper)

Der Zweitplatzierte überzeugt durch eine insgesamt gute schauspielerische Leistung. Verschiedene Einstellungen und die Nutzung unterschiedlicher Räume werden spielerisch miteinander verbunden. Es wurde verstanden, dass man beim Film durch eine Tür hineingehen kann, aber durch einen geschickten Schnitt aus einer anderen Tür wieder heraustritt, ohne dass esder Zuschauer bemerkt. Die Jury überzeugte auch, dass eine stringente Geschichte erzählt wird, die in sich schlüssig ist.
1. „Das Rücklicht – Rückblende?“ GSKita 1

 

Video-AG der Altstädter Grundschule – Sultana Fakhro, Fiona Fricke, Theo Jäckel, Younes Hamid, Eva Marie Yilmez Classen (Rita Lemper)

Videopreis 5.-7. Jahrgang

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
3.  „Boni die, mali die – Good Gods, Bad Gods“  14 SchülerInnen der Klasse 8b (beim Erstellen des Films noch 7 b), Kamera, Dreh und Schnitt: Konstantin Klar und Constantin Niehoff, Ratsgymnasium Osnabrück (Mark Rippel) Aufwändige Kostüme und eine detaillierte Ausstattung prägen diesen Film. Zwar erinnern die Aufnahmen eher an Theater als an Film, da wenig mit unterschiedlichen    Einstellungen gespielt wird, dennoch ist die Geschichte rundum filmisch erzählt. Denn mit der Ubertragung der Story von der Antike in die Neuzeit gelingt ein fast satirischer Beitrag, wie man ihn an mancher Stelle auch im Fernsehen vermuten könnte.
2.  „Schlecht geträumt“ 5-7-2

 

Paul Bielefeld, Annika Ludewigt, Till Svajda, Haus der Jugend (Marius Schott)

Das erste, was bei diesem Beitrag die Jury überzeugte, war, dass die Idee sehr passend zum diesjährigen Thema Rückblende ist. Ton und Bild harmonieren, wobei herauszuheben ist, dass die Geschichte rein durch Bilder erzählt wird. Das funktioniert nur, wenn diese sehr gut ausgewählt sind. Des Weiteren fällt die ungewöhnliche Kameraführung auf, die Übergänge durch den Schnitt sind professionell.
1.  „Das Ende“ 5-7 1

 

 

Finn Lüngen, Jan Eike Reckermann, Simon Nicolas Schreinemacher, Nico Stallkamp (Kamera), Ruller Haus e.V. (Elisabeth Lumme)

Videopreis 8.-10. Jahrgang

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
2. „Karls Vermächtnis“ 8-10-2

 

Michel Bludau, Florin Maletz, Thilo Rohde, Florian Scharfschwerdt, Moritz Scharfschwerdt, Jurek zum Hebel, Timeline-Projekt – (Marcel Kawentel)

Kann man Krieg darstellen? Dieser Frage versucht ein Künstler im Fi lm auf den Grund zu gehen. Mit überzeugend geführten Interviews, sowie einer kreativen Umsetzung wird auch der Zuschauer zum Mitdenken angeregt. Die Jury diskutierte in diesem Fall nicht nur über den Film, sondern auch überdiese Thematik. Das zeigt, dass Herangehensweise und Umsetzungfunktionieren.
1. „PRAEHISTORIC QUARK- Der Tettosaurier“ 8-10-1

 

Jannes Bludau (Kamera, Darsteller), Michel Bludau (Regie, Darsteller, Schnitt), Jona Ellerbrake (Darsteller)

1. „Ramadan“ 8-10-Doku

 

Sena Nur Agirbas

Videopreis 11.-12 Jahrgang / BBS / Studium

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
3. „Schlaf der Vernunft“ 11+12-3

 

Julian Sander und Filmteam: Jule Balke, Constantin Bremer, Justus Frye, Marieke Greie, Carina Hiegeist, Theresa Hune, Jan Steffen Otte, Jacob Sommer, Mats Tiemeyer, Filmmusik: Samuel Krenzel

Zwar ist die Erzählweise nicht neu, dennoch wurde sie filmisch extrem professionell umgesetzt. Insbesondere der Anfang ist stark. Man sieht, dass die Macher ihr Handwerk verstanden haben. Die Bildausschnitte sind gutgewählt und der minimale und sehr exakte Einsatz von Ton führt den Zuschauer sofort ins richtige Genre. Düstere Bilder, der Wechsel von CloseUp und Großaufnahme lösen Furcht aus. Die Jury betonte jedoch, dass im weiteren Verlauf fast zu viel erzählt wird und der Film noch mehr überzeugt hätte, wenn er kürzer gewesen wäre.
2. „Was wäre wenn“ 11+12-2

 

Lea Kuhn, Klasse 12, Q1 Gesamtschule Schinkel (Kamera: Lea Kuhn, Sarah Kuhn, Jannis Möllering, Regie: Lea Kuhn)

Dieser Film überzeugt durch seine Eigenart, er ist anders erzählt als es die anderen eingereichten Beiträge waren. Und auch dieser Beitrag versteht es meisterlich dem Thema Rückblende gerecht zu werden. Kameraperspektiven, Auswahl der Kostüme sowie der Schnitt machen die Geschichte zu einem runden Ganzen. Auch der gelöste Umgang der beiden Darsteller wurde positiv bewertet und ließ über den etwas missglückten schwangeren Bauch, der zum Schmunzeln führte, hinwegsehen.
1. „In Europa nichts Neues?“ 11+12-1

 

Till Bergjans, Loreen Götze, Lisa Harms, Sarah Isenay, Lisa Klenker, Michelle Klimza, Nils Kötting, Maram Mahfoud, Adelina Nierenberg, David Polner, Rasmus Sprehe, Lana Steuernagel, Katharina Tackenberg, (Klasse 8) Hannah Brinkmann, Madita Frühauf, Elena Kröner, Joana Mackenstedt, Lara Patten, Lea Riesberg, Pascal Schnieder, Luise Schmidt, Gesa Schöning, Jonathan Steinkamp, Julian Wessel, (Klasse 11) Sarah Horstmann-Meyer (Musik), Matthias Pfeffer, (Klasse 12), Gymnasium Carolinum (Jantje Berning, Carolin Gerve)

 

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