Sieger 2010

Preisträger des Jugend-Medien-Wettbewerb 2010

Alle Preisträger auf einen Blick

Alle Preisträger

 

Multimediapreis

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
1. Berlin 2010 –Klasse 10, GHS Riemsloh „Eine ausgesprochen gelungene, gute Vorbereitung einer Klassenfahrt, die durch die ausführliche Nutzung der Kommentare das hohe Maß an Auseinandersetzung mit den Themen zeigt. Wertvoll wird das Wiki durch die gute Nachbereitung mit individuellen Fotos. Die Optik des Wikis ist gut bearbeitet und das Wiki wird dadurch zum schönen Erinnerungsbuch einer Abschlussfahrt.“
2. Rache @ -Das Wiki zum Buch von Antje Szillat WN(Werte und Normen) Klasse 7 FD, Ratsgymnasium (Außenstelle Eversburg) „Gleich die Startseite des Wikis fällt positiv auf, eine ansprechende Einladung, die multimedial mit eigenen mp3-Aufzeichnungen und eigenen Bildern gestalteten Seiten weiter zu erforschen. Sehr schön wird die Kommentarfunktion des Wikis genutzt und auch die abschließenden Statements der Schülerinnen und Schüler zeigen, das man sich hier mit dem Text und dem Medium „Wiki“ auseinandergesetzt hat.“
3. Referate zur Distributions- und Kommunikationspolitik
Klasse FO08C2 BBS Osnabrück am Pottgraben, Fachoberschule – Wirtschaft
„Hier werden schwierige und auf den ersten Blick „trockene“ Themen interessant und informativ aufbereitet. Ein Wiki mit sehr hohem Nutzwert. Die einzelnen Artikel beziehen sich inhaltlich gut aufeinander. Positiv hervorzuheben sind die Anker in den Artikeln, die Zitate zu Beginn und die Power-Point-Funktion.“
SO „Das alte Rom“ -Klasse 6d, Gymnasium Bad Iburg „Das Thema ist sehr umfangreich und multimedial aufbereitet. Zahlreiche Links ermöglichen eine Vertiefung des Stoffes. Besonders hervorzuheben ist die durchdachte Bebilderung und die Interaktivität des Wikis. Abgerundet wird das Ganze durch eine Feedback-Umfrage. Die eigentlich sehr schöne gedachte Vorlesefunktion bereitete einigen Jurymitgliedern jedoch Schwierigkeiten.“

Audiopreis

 

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent Laudatio
1. „Das große Neptunfest“
Bei dem ersten Platz merkt man, wie viel Energie und Kreativität von Kindern ausgehen kann. Das aktuelle Thema Umweltverschmutzung insbesondere das der Verschmutzung der Flüsse wird durch eine tolle Geschichte
vermittelt. Dadurch, dass die Hase in Osnabrück eine tragende Rolle spielt, wird es auch für Osnabrücker greifbar. Das Hören macht, durch die wunderbare Interpretation der unterschiedlichen Rollen und den Einbau von
Gesang, Spaß und Lust auf mehr. Das schöne Drehbuch von terre des hommes und der großartige Einsatz der Kinder des Philosophiekurses der Altstädter Schule sind beispielhaft für eine gelungene Kooperation. Am
Ende steht zudem ein schönes Fazit, aus dem man lernen kann, dass Kinder in der Lage sind vieles zu verbessern, indem man ihrem ungetrübtem Blick auch auf eine große Problemstellung Gehör schenkt, anstatt über ihre Köpfe
hinweg ihre Zukunft zu entscheiden. Für diese unterhaltsame wie auch tiefgründige Arbeit hat sich der Philosophiekurs der Altstädter Schule den ersten Platz von 200,- Euro redlich verdient.
2. „Monopoly – Die Patentierung des Lebens“ Schon im letzten Jahr war der diesjährige Zweitplazierte unter den Preisträgern. Auch dieses Mal wurde eine fast perfekte, fast schon professionelle Arbeit geleistet. Das Thema ist politisch sowie ökologisch auf der Höhe der Zeit. Es wurde ein guter Einblick in die Veränderungen der Landwirtschaft, welche Pflanzen und Tierwelt gleichermaßen betrifft,
gegeben. So findet sich auch ein Laie in der Thematik zurecht. Durch die ausgewogene Wahl der Interviewpartner wird das Thema objektiv und reflektiert dargestellt. Im Hinblick auf die Wahl dieses anspruchsvollen Themas, die technisch hochklassige Verarbeitung und die interessante Darstellung zeichnet sich für den Entwickler nun eindeutig ein Absprung in
eine andere Liga ab. Es gebührt der zweite Platz von 125,- Euro David Missal mit dem gelungenen Feature „Monopoly – Die Patentierung des Lebens“.
3 „Tatort Münster“ Eine Geschichte aus dem Alltag heutiger Siebtklässler. Sie beleuchtet die Realität: Den Schulalltag, die Liebe und die Freundschaft. Vordergründig witzig und bei genauerem Hinhören greifbar und authentisch beschreibt sie, was die Vertreter dieser Altersklasse bewegt, wonach sie sich sehnen und was sie als wertvoll betrachten. Aufgrund der selbstständigen Arbeit der Jugendlichen ist dieses Hörspiel sehr realitätsnah. Sowohl Gleichaltrige als auch Ältere werden angesprochen und finden sich in den Freuden, Sorgen und Problemen aber auch Hoffnungen der Jugend wieder. Trotz Zeitdruck haben sie einen gelungenen „Tatort Münster“ kreiert, wofür Jana Müller-Detert und Ihre Gruppe der Klasse 7a
den dritten Platz von 100,- Euro verdient haben.

 

Videopreis bis 13 Jahre

 

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent

Laudatio

1. Verkehrtrum Das sicherlich größte Lob ist, dass die Jury sich einig war, dass man diesen Film mehrfach schauen kann, ohne dass einem langweilig wird. Er ist schnell, präzise und unterhaltsam erzählt. Interessant sind dabei auch die Produktionsbedingungen, denn der Film entstand an nur einem Tag. Im Rahmen des Girls‘ Day setzte sich das Produktionsteam mit Rollenklischees unserer Gesellschaft auseinander. Wie wäre es, wenn Mama Motorrad fahren
und Papa sich um das Essen kümmern würde? Gibt es typisch Mädchen? Was heißt eigentlich typisch Junge? Mit Playmobilfiguren stellen die vier Mädchen der achten Klasse ihre Umwelt in Frage und präsentieren sie „Verkehrtrum“.Der 1. Preis der Alterskategorie bis 13 Jahre geht an:
Isabel Saremba, Michelle Wehrmann, Christine Drews und Emily Grimm.
2. The Dark Past Unterschiedliche Kameraeinstellungen, Perspektivwechsel in einzelnen Szenen, Spiel mit Licht und Schatten, Farbe und Farbreduzierung – der Formenreichtum überzeugt! Dieser Jungregisseur ist, trotzdem wir uns erst in der Alterskategorie bis 13 Jahre befinden, bereits ein altbekannter. In diesem Jahr überzeugte er die Jury mit einem spannenden Thriller, in dem die Hauptdarsteller sich mithilfe einer Taschenuhr auf Zeitreise begeben. Erwähnenswert ist, dass das Team diese Leistung ohne Hilfe erbrachte und von der Idee bis zum fertigen Film keine Unterstützung in Anspruch nahm. Die Filmsprache ist ausgefeilt, die Gestaltungstechniken sehr professionell eingesetzt. Und so präsentiert sich „The Dark Past“ nicht nur unheimlich, sondern auch unheimlich kreativ.Der 1. Realfimpreis der Alterskategorie bis 13 Jahre geht an:
Jule Balke, Carina Hiegeist, Mats Tiemeyer, Jacob Sommer und Julian Sander.

Videopreis 14 – 17 Jahre

 

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent

Laudatio

1. Der Mensch im Überfluss Dieser schöne Stop-Motion-Film entstand im Rahmen einer Facharbeit im Seminarfach Film bevor er beim Jugend-Medien-Wettbewerb eingereicht wurde. Es wird Gesellschaftskritik ausgeübt, wie z.B. Überfluss an Nahrung,
Werbung, Elektronik und Kosmetikartikeln. Ein Mädchen liegt auf einer Matratze und bewegt sich scheinbar vorwärts.
Durch die konstante Vogelperspektive und die Gestaltung der Bilder entsteht eine optische Täuschung, durch die der Zuschauer das Gefühl bekommt, die Matratze sei unendlich lang. Die Jury hat sich für diesen sehr kreativen Film entschieden, da „Der Mensch im Überfluss“ eine hübsche Symbolsprache verwendet und ein schönes, prägnantes Ende hat. Die ästhetische Umsetzung konnte überzeugen und die kritische Auseinandersetzung mit Konsum wurde schlüssig dargestellt.
Der 1. Preis der Alterskategorie 14 bis 17 Jahren geht an:
Ilona Janzik und ihr Team Ylva Janzik, Yvonne Wezesniak und Hans-Peter
Janzik.
2. The Kalkriese Mystery Die einen sprechen Latein, die anderen Englisch. Grund hierfür ist ein Fahrstuhl, der eine außergewöhnliche Funktion hat. Denn als zwei Schüler ihn betreten, werden sie unverhofft auf eine Zeitreise geschickt und landen im Jahr 9 nach Christus, wo sie einem römischen Soldaten begegnen: Marcus Minimus. Die amüsante Geschichte ist mit nterschiedlichen Perspektiven, einer Variation von Einstellungsgrößen und Dialogschnitt filmisch sehr eindrucksvoll umgesetzt.Neben der guten schauspielerischen Leistung hat die Jury beeindruckt, dass nur die Sprachen Englisch und Latein verwendet wurden und auch die witzige Auflösung des Endes konnte überzeugen. „The Kalkriese Mystery“ bietet
einen kreativen Umgang mit der Region Osnabrück und seiner Geschichte.Der 2. Preis der Alterskategorie 14 bis 17 Jahre geht an:
Die Klasse 9a und die Video-AG der Ursulaschule.
3. Nahaufnahmen Ein Jugendlicher fotografiert unbeobachtet Menschen vor dem Osnabrücker Rathaus. Der filmische Blick auf die jeweilige Szene entlarvt dann jeweils das scheinbare Idyll als trügerisch. Und schließlich wird der Fotografierende selber
bedroht. Eine nette kleine Filmerzählung einer Videogruppe, die andeutet, dass hinter der Fassade des Altstadt-Charmes auch Zwist und Gewalt zuhause sind. „Nahaufnahmen“ bildet einen Kontrast zwischen schönen Bildern und krasser Realität, die kreativ gegenübergestellt werden.Aus diesem Grund geht der 3. Preis der Alterskategorie : 14 bis 17 Jahren an:
Benedikt Heitmann, Nicola Hermes, Jonas Hüsges, Jonas Nordheider,
Lena Parkmeyer, Josha Pankoke, Daniel Schröder und Justus Rolfes
SO Streifzug Schinkel Auch wenn der Film ob seiner Länge von knapp 30 Minuten aus dem Rahmen fällt, möchte die Jury dieses Projekt nicht unerwähnt lassen. Das Projekt hat Beispielcharakter und lässt auf Nachahmer hoffen, die sich mit ihrer eigenen, alltäglichen Umgebung auseinandersetzen. Möglich gemacht wurde der Film durch das Projekt „Stärken vor Ort“.
Der Film ist ein gelungener, dokumentarischer Videorundgang durch den Stadtteil Schinkel, der sich in 6 Episoden gliedert. Die Interviews der einzelnen Gruppen verbinden sich zu einem gelungenen Gesamtwerk durch Fahrten
mit dem Stadtbus. Die Gesprächspartner sind authentisch und zeigen damit ein vielschichtiges Porträt des Stadtteils Schinkel.Aufgrund der ideenreichen Herangehensweise freuen wir uns den Teilnehmern der Jahrgangsgruppe 10 der Gesamtschule Schinkel für „Streifzug Schinkel“ Kinogutscheine überreichen zu dürfen.

Videopreis 18 – 21 Jahre

 

Preis Titel Produktionsteam/ Produzent

Laudatio

1. Little wonders Die Zeichenleistung verdient Respekt! Stimmig ausgestaltet sind die
Einzelbilder, gut beobachtet ist das Spiel mit der Mimik und kleinster
Bewegungen, die mit viel Fingespitzengefühl in den Zeichnungen umgesetzt
wurden.
Zwei Zeichentage, ein Tag Schnitt, etwa 250 Einzelbilder. Ein großartiges
kleines Meisterwerk ist „Little Wonders“.
Der 1. Preis der Alterkategorie 18 bis 21 Jahre geht:
Charlotte Bösling und Mathieu Lecomte
2. Nah dran -Ein Film über Alt-GMH Der Anlass: Alt-GMHütte wird 150. Eine Stadtteildokumentation aus der Perspektive Jugendlicher. Kommentar, Interviews, Luftbilder, Übersichtsaufnahmen und eingeschnittene Belegaufnahmen für die Aussagen – thematisch
ganz nah dran am Thema des Wettbewerbs. Die Stärke der Dokumentation wird erst komplett deutlich, wenn von den unerfüllten Wünschen der Jugendlichen die Rede ist. Im Gegensatz zu anderen Mitbewerbern schafft es diese
Dokumentation im Rahmen der Längenvorgabe von 8 Minuten ein vielfältiges Bild des Stadtteils abzubilden.
Der 2. Preis der Alterskategorie : 18 bis 21 Jahren geht an :
Maik Schuster, Tolga Balaban, Hülya Öscan und Tobias Thomas
3. DLRG WRD – Werbespot Kurz, knapp und präzise kommt die Aussage in diesem Spot daher. Äußerst ästhetische Bilder, die ein filmisches Auge erkennen lassen, lassen den Zuschauer neugierig auf die Auflösung werden. Der Film ist ein kurzer Werbespot, der zur Motivation neuer Rettungsschwimmer für den Einsatz, gedreht wurde. Vier Jugendliche haben sich zusammengetan und diesen Werbefilm an der Küste umgesetzt. Die Werbeidee überzeugt, denn Aufmerksamkeit wird sofort hergestellt. Wegen der professionellen Umsetzung sollte es „DLRG WRD“ gelingen, neue Rettungsschwimmer zu gewinnen.Der 3. Preis der Alterskategorie von 18 bis 21 Jahren geht an:
Enno Lohmeier, Janik Schlarmann, Marvin Kiehling, Riecke Dehnen und

 

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